Im Land der beleidigten Leberwürste
Und ich sage euch, es begab sich also im Land der Auslandseinsätze und Banken-Rettungsschirme zu einer Zeit – nicht erschrecken liebe Leser, aber um das hier glaubwürdig zu gestalten, muss ich den ölig-väterlichen Ton, den die Autoren der Bibel zuweilen anklingen lassen, halbwegs fehlerfrei imitieren – da eine gewisse Frau mit Namen Margot Käßmann (geborene Schulze) das hohe Amt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) innehatte, dass eine schwere Zeit der Missgunst und der Undankbarkeit über unser Land kam. Missgunst auf der einen und Undankbarkeit auf der anderen Seite, ich nenne es mal, ‘Die bleierne Zeit der beleidigten Leberwürste’.
Die kleinen Dinge des Lebens
Sieh an, sieh an, der Herr Biller fährt also öfter mit dem Fahrrad von Mitte in den Wedding ins Freibad.
Was daran ungewöhnlich ist? Na das Mitte-People ihren hippen, überteuerten, unsanierten Gut-Menschen-Kiez verlassen und Gefahr laufen, jenseits des Tellerrandes auf echte Menschen zu treffen, auf Menschen, die dringendere Probleme haben als die Frage, ob es sich lohnt, ein neues Blackberry zu kaufen oder den Wunsch, mit Jonathan Meese und dessen Mutter Eierlikör zu trinken.
Á la maison
Am schönsten ist der Berliner Sommer, so wie hier, kurz nach dem Regen, wenn sich die Sonne wieder heraus traut. Das Maison de France – von aussen besser als sein Ruf.

















