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	<title>Die Welt zu Gast bei Juergen &#187; Ob das sein musste?</title>
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		<title>Buchmesse</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 00:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ob das sein musste?]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Dennis Scheck]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schätzing]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlogenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht genug, dass der diesjährige Literatur-Nobel-Preis an eine völlig talentfreie deutsche Autorin geht, die ein völlig überflüssiges deutsches Buch geschrieben hat, nun wird auch noch der Treppenwitz der deutschen Literaturszene, Frank Schätzing, auf der diesjährigen Buchmesse als der neue Messias des deutschen Verlagswesens gefeiert.
Bereits in seinem letzten Roman &#8220;Der Schwarm&#8221;, dessen dümmliche Sprache, die mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht genug, dass der diesjährige Literatur-Nobel-Preis an eine völlig talentfreie deutsche Autorin geht, die ein völlig überflüssiges deutsches Buch geschrieben hat, nun wird auch noch der Treppenwitz der deutschen Literaturszene, Frank Schätzing, auf der diesjährigen Buchmesse als der neue Messias des deutschen Verlagswesens gefeiert.</p>
<p>Bereits in seinem letzten Roman &#8220;Der Schwarm&#8221;, dessen dümmliche Sprache, die mit aller Gewalt versucht originell und modern zu sein, nicht über die erbärmliche Banalität der angeblichen &#8220;Geschichte&#8221; hinwegzutäuschen vermag, beweist Schätzing, dass er &#8211; ausser vielleicht für hollywoodtaugliche Figurennamen (Jack Vanderbilt, Samantha Crowe, Stanley Frost, etc&#8230;) &#8211; höchstens noch für absurde Verschwörungstheorien in Verbindung mit aktuellen globalen Katastrophen Talent besitzt.</p>
<p>So peinlich es sein mag, dass Frank Schätzing &#8211; zumindest aus Sicht des hiesigen Buchhandels &#8211; als &#8220;Der deutsche Dan Brown&#8221; gefeiert wird, umso ernüchternder scheint es, dass kein Amerikaner je auf die Idee käme, Dan Brown als &#8220;Den amerikanischen Frank Schätzing&#8221; zu bezeichnen, schon allein weil Dan Brown wenigstens eines kann: Schreiben.</p>
<p>Dem deutschen Fernsehen aber reicht es scheinbar, wenn einer im Jahr 2007 die Tatsache, dass China mittlerweile eine nicht zu vernachlässigende Wirtschaftsmacht darstellt (&#8230;), effektvoll mit der Information zu verknüpfen versteht, dass offensichtlich auf dem Mond Rohstoffe gefunden wurden, die in Zukunft für bestimmte Energie-Gewinnungsprozesse auf der Erde eine wichtige Rolle spielen sollen. (yawn)</p>
<p>Dass der durchaus spürbare Ehrgeiz des Autoren dann daraus lediglich eine ebenso geschwätzige wie uninspirierte Zukunfts-Soap zu zaubern in der Lage ist, stört dann im Rausch der Berichterstattung weder den sonst so kritischen Herrn Scheck noch die angeblich so anspruchsvolle Redaktion von &#8220;Titel, Thesen, Temperamente&#8221;</p>
<p><strong>Talentfreie Verschwörungstheoretiker aller Länder, vereinigt euch!</strong> &#8211; der Deutsche Buchhandel wird es euch danken.</p>
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		<title>Deutschland. Ein Alptraum</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Oct 2006 09:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ob das sein musste?]]></category>
		<category><![CDATA[Alptraum]]></category>
		<category><![CDATA[Heuchelei]]></category>
		<category><![CDATA[Talentfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Würde Leni Riefenstahl noch leben, sie wäre bestimmt mächtig stolz auf Sönke Wortmann.
Ein Volk von Fans, ein Reich von Helden, ein Führer von Kalifornien und am Ende der Triumph des Willens. Naja, fast&#8230;
Jedesmal wenn Sönke Wortmann &#8211; woher auch immer &#8211; Geld für sein nächstes künstlerisches Desaster bekommt, beschleicht einen so eine Vorahnung. &#8220;Das wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würde Leni Riefenstahl noch leben, sie wäre bestimmt mächtig stolz auf Sönke Wortmann.</p>
<p>Ein Volk von Fans, ein Reich von Helden, ein Führer von Kalifornien und am Ende der Triumph des Willens. Naja, fast&#8230;</p>
<p>Jedesmal wenn Sönke Wortmann &#8211; woher auch immer &#8211; Geld für sein nächstes künstlerisches Desaster bekommt, beschleicht einen so eine Vorahnung. &#8220;Das wird bestimmt wieder genau wie letztes Mal, &#8221; denkt man &#8220;denn schlimmer kann es ja nicht kommen.&#8221; &#8211; bis man den Film sieht, dann weiß man&#8230; <strong>es kann.</strong></p>
<p>Schon mit dem Werk &#8220;Das Wunder von Bern&#8221; beweist Wortmann, was wir alle schon lange befürchtet haben: er ist ein Fanatiker und über seinem Fanatismus vergisst er nicht nur seinen Beruf, er vergisst alles.</p>
<p>So wie schon Leni Riefenstahls Herrenmenschenfilme nicht ein &#8211; ohnehin als unmündig angesehenes &#8211; Publikum im Visier hatten, so zielen auch die letzten beiden Werke Wortmanns einzig und allein auf die Aufmerksamkeit und die Anerkennung des Führers. Es wird sogar berichtet, Gerhard Schröder habe bei der Premiere des Filmes &#8220;Das Wunder von Bern&#8221; <span style="font-style: italic;">geweint. </span></p>
<p>Für die Dreharbeiten zu seinem neusten Endsieg-Epos, welches gestern &#8211; am Tag der Deutschen Einheit &#8211; Premiere hatte und nun wohl den Titel &#8220;Deutschland. Ein Sommermärchen&#8221; trägt, hat ihm der größte Trainer aller Zeiten erlaubt, im Führerbunker ganz nah dabei zu sein.</p>
<p>Indiskretion bis zur Geschmacklosigkeit, Handkamera bis zum Erbrechen und jede Menge Blitzkriegrhetorik, naja, ganz ehrlich, was hatten Sie erwartet?</p>
<p>Daß der Film nun trotz fehlenden Endsieges in die Kinos kommt beweist, daß Sönke Wortmann von Dramaturgie noch weniger versteht als von Fußball. Speichellecker aller Genres, vereinigt Euch!</p>
<p>Was wohl Oscar Wilde dazu sagen würde? Vielleicht: <strong>&#8220;Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht der Versager.&#8221;</strong></p>
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