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	<title>Die Welt zu Gast bei Juergen &#187; nur so</title>
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	<description>lese, staune, gute Laune...</description>
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		<title>Konkrete Poesie</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[nur so]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Konkrete Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Max Goldt]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Goldt,
bezugnehmend auf einen Lieblingswitz Ihrer Jugendjahre, dem Sie in einem Ihrer frühen Texte, den ich wiederum zu den Lieblingstexten meiner Jugendjahre zählen darf, durch liebevolle Variation seines ernsten aber nicht unzeitgemässen Hauptmotivs zu neuem, ungeahntem Glanz verhelfen, darf ich mir hier erlauben, eine weitere und bei aller Bescheidenheit ebenso liebevolle wie zeitgemässe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Goldt,</p>
<p>bezugnehmend auf einen Lieblingswitz Ihrer Jugendjahre, dem Sie in einem Ihrer frühen Texte, den ich wiederum zu den Lieblingstexten meiner Jugendjahre zählen darf, durch liebevolle Variation seines ernsten aber nicht unzeitgemässen Hauptmotivs zu neuem, ungeahntem Glanz verhelfen, darf ich mir hier erlauben, eine weitere und bei aller Bescheidenheit ebenso liebevolle wie zeitgemässe Variation hinzuzufügen.</p>
<p>Für alle Neulinge unter Ihren Fans, der Original-Witz ging so:<br />
<em>Zwei Atomkraftwerke, von denen eines lange krank war, sitzen auf einer Parkbank und stricken.<br />
Fragt das gesunde das kranke: &#8216;Und, wie geht es Dir heute?&#8217;<br />
Sagt das kranke: &#8216;Danke, ganz gut. Ich kann schon wieder Uran lassen.&#8217;</em><br />
Ende des Witzes.</p>
<p>Meine Variation geht so:<br />
<em>Ein russisches Atomkraftwerk und ein amerikanisches Atomkraftwerk, von denen eines lange krank war &#8211; jetzt fragen Sie mich nicht, welches &#8211; sitzen auf einer Parkbank und stricken. Fragt das russische das amerikanische: &#8216;Und, wie geht es Dir heute?&#8217;<br />
Sagt das amerikanische: &#8216;Danke, ganz gut, ich kann schon wieder Iran hassen.&#8217;</em><br />
Ende des Witzes.</p>
<p>Ich finde es an dieser Stelle wichtig, dem geneigte Leser einen Hinweis zu geben, wann der Witz zuende ist, denn ähnlich wie konkrete Poesie nichts mit Poesie an sich zu tun hat und also auch ohne Jamben, Trochäen, Alliterationen, Metaphern und sonstige veralteten Stilmitteln zurechtkommt, ist auch konkreter Humor eher dem Konkreten als dem Humor verpflichtet und kommt durchaus ohne so profane Elemente wie eine Pointe aus.</p>
<p>Aber einen hab ich noch:<br />
<em>Drei rekonvaleszente Atomkraftwerke, ein deutsches, ein russisches und ein amerikanisches sitzen im Schatten einer Bad-Bank und stricken. Sagt das amerikanische: &#8216;Geht es euch heute auch so gut wie mir?&#8217;<br />
Sagt das deutsche: &#8216;Mir geht es blendend! Ich kann nicht nur schon wieder Uran lassen, nein, darüber hinaus haben Frau Dr. Merkel und Herr Dr. Westerwelle gestern gesagt, ich werde bestimmt hundert Jahre alt.&#8217;</em><br />
Ende des Witzes.</p>
<p>Und der Vollständigkeit halber noch der Bonus-Witz:<br />
<em>Die Merkel, der Profalla und das Akne-Frettchen von der FDP sitzen auf einer Parkbank und sterben.</em></p>
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		<title>Die kleinen Dinge des Lebens</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 21:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[nur so]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerfall]]></category>
		<category><![CDATA[Maxim Biller]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieh an, sieh an, der Herr Biller fährt also öfter mit dem Fahrrad von Mitte in den Wedding ins Freibad.
Was daran ungewöhnlich ist? Na das Mitte-People ihren hippen, überteuerten, unsanierten Gut-Menschen-Kiez verlassen und Gefahr laufen, jenseits des Tellerrandes auf echte Menschen zu treffen, auf Menschen, die dringendere Probleme haben als die Frage, ob es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sieh an, sieh an, der Herr Biller fährt also öfter mit dem Fahrrad von Mitte in den Wedding ins Freibad.</p>
<p>Was daran ungewöhnlich ist? Na das Mitte-People ihren hippen, überteuerten, unsanierten Gut-Menschen-Kiez verlassen und Gefahr laufen, jenseits des Tellerrandes auf echte Menschen zu treffen, auf Menschen, die dringendere Probleme haben als die Frage, ob es sich lohnt, ein neues Blackberry zu kaufen oder den Wunsch, mit Jonathan Meese und dessen Mutter Eierlikör zu trinken, und Maxim Biller stellt dabei fest: &#8216;Wir müssen was tun!&#8217;, da hat er recht.</p>
<p>Ich bin zwar keiner dieser Mitte-People, auch wenn ich da seit einem Jahr arbeite. Die verhältnismässig wenigen Ausländer in Mitte sind keine Migranten aus Anatolien sondern Globetrotter aus Guatemala und Marokko und sie leben auch nicht von Sozialhilfe sondern verkaufen Trödel, machen Strassenmusik oder gar irgendwas mit &#8216;Kunst&#8217;. Der überwiegende Teil kommt aus Süd-Ost-Asien und betreibt einen Imbiss oder einen Gemüseladen, wo man bis weit nach Mitternacht noch Thai-Curry mit Huhn essen oder Bier und Zigaretten kaufen kann.</p>
<p>Wenn ich also Lust auf was exotisches habe, fahre auch ich in der Mittagspause mit meinem Fahrrad in den Wedding. Auf dem Weg durch die Kampfzone zwischen Mauerstreifen und Gesundbrunnen-Center blicke auch ich, genau wie Biller, in wütende, verzweifelte und traurige Gesichter. Kein New-York-Gefühl will sich derweil bei mir einstellen und es fällt mir auch kein anderer verlogener Jet-Setter-Begriff ein, um die zornige Leere zu verklären, die mir aus den Blicken der Kinder, Frauen und Rentner zwischen Bernauer und Osloer Strasse entgegenschlägt. Kaum einer spricht unfallfrei Deutsch, auch wenn die meisten hier geboren wurden und zur Schule gegangen sind, die Jugendlichen schreien einander meistens nur an und in ihren pubertären Pöbeleien weicht das Spielerische immer mehr dem bitteren Ernst ihrer aufkeimenden Perspektivlosigkeit.</p>
<p>An der Pankstrasse angekommen kann ich mich dann erstmal nicht zwischen Börek, Döner und Falafel entscheiden und während ich so schaue, betet Harkan mir seine Speisekarte vor. Dass er dabei immer lauter und aggressiver wird und jedes dritte Wort &#8216;Bittschön&#8217; ist, macht es auch nicht einfacher und ich nehme den Döner &#8211; wie immer. &#8216;Ohne Soße und ohne Tomate&#8217; &#8211; auch wie immer und zum ersten Mal an diesem Tag bekomme ich dieses tolle Berlin-Gefühl.</p>
<p>Vor viel zu langer Zeit schon haben wir uns angewöhnt, die Fremden, die hier mit uns leben in gute und schlechte Ausländer einzuteilen. Die einen, still, fleissig uns sauber, exotisch, weltoffen oder einfach nur anders &#8211; von denen können wir was lernen, die haben wir gerne um uns &#8211; die anderen gerade mal gut genug um unsere Dreck weg zu machen und sich dann zu verpissen in ihre runtergekommenen Neubausiedlungen. &#8216;Ausländische Mitbürger&#8217;, &#8216;Migranten&#8217;, &#8216;Menschen mit Mirgationshintergrund&#8217;, von Zeit zu Zeit, wenn die alten abgenutzt sind, erfinden wir wieder neue politisch korrekte Verniedlichungs-Vokabeln für den einfachen beschämenden Umstand, dass unsere Heimat niemals die ihre sein wird. Weil wir nie angefangen haben, sie zu lassen, haben sie aufgehört, zu wollen.</p>
<p>Während ich noch langsam die letzten Bissen des besten Döner im Wedding geniesse, stellt einer von Harkans Söhnen mir einen Tee hin, der so stark ist, dass ich wie auf einer kleinen Wolke den gesamten Weg nach Mitte zurückschwebe. Irgendwo am Humboldhain zieht das hektische Hupen eines weissen BMW stumpf an mir vorbei und ich denke: &#8216;Wer oder was macht uns eigentlich zu dem was wir sind?&#8217;</p>
<p>An der Fussgänger-Ampel über die Bernauer Strasse sammeln sich dann wieder die hippen Mitte-Berliner mit ihren City-Cruisern und Laptop-Umhängetaschen auf dem Weg in ihre schicken Ateliers, Agenturen oder sonstigen Altbauten. Mitten unter ihnen steht, fast als hätte sie sich verlaufen, eine ältere türkische Frau mit Kopftuch, schwer bepackt mit Einkaufstaschen und für einen Augenblick sieht es so aus, als wollte sie rüber, in den Osten.</p>
<p>Immer wenn diese Ampel grün wird, fällt mir ein, das hier einmal eine Mauer stand und ich bekomme Gänsehaut und genau dieses tolle Berlin-Gefühl.</p>
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		<title>24hBerlin?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 20:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[nur so]]></category>
		<category><![CDATA[tut das Not?]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stell' mir grade vor, wie <em>Oli Pocher</em> (ja, der kann sowas, der hat acht Jahre Wachturm gemacht) mit einem Schnellhefter voller Programm-Konzepte deutscher öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten vor dem UNO-Gebäude oder unter dem Eiffelturm steht, um die Menschen dort über Grausamkeiten und Folter in <strong>meiner</strong> Heimat aufzuklären.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hält man denn davon? <a href="http://www.rbb-online.de/_/themen/index_jsp/activeid=6133.html" target="_blank">Link</a></p>
<p>24 Stunden Berlin und 3,8 Millionen Hauptrollen. Wenn das mal gut geht.</p>
<p>Da hat sich ja der <strong>rbb</strong> mal wieder einen schönen Quatsch aufschwatzen lassen. Und die beiden Insolvenzverwalter des deutschen Dokumentarfilms, <em>Volker</em> <em>Koepp</em> (Wittstock Wittstock Wittstock Wittstock) und <em>Andres Veiel</em> (Black Box BRD) garantieren dafür, dass es auch diesmal wieder eine langweilige Betroffenheits-Schmonzette wird.</p>
<p>Fehlt nur noch <em>Thomas Schadt</em> (auch so&#8217;n Insolvenzverwalter) alias <strong>Prof.</strong> Thomas Schadt &#8211; Autor, Produzent, Regisseur, Kameramann, Fotograf UND neuerdings auch &quot;Geschäftsführer&quot; der Filmakademie Baden-Württemberg (als Künsterlischer Leiter war er wohl überqualifiziert) aber den kennt hier beim rbb wohl keiner.</p>
<p>Obwohl.. ist der nicht auch schon mal an dem Thema &quot;Berlin&quot; gescheitert?</p>
<p>Manche sagen &quot;grandios&quot; andere sagen &quot;kläglich&quot; &#8211; ich hab&#8217;s nicht gezählt, aber ich habe den Eindruck, die Anzahl der kläglich-Sager überwiegt. Mit ein bisschen Glück bleibt er uns ja diesmal auch erspart..</p>
<p>Und was kommt danach? Freu mich schon auf &quot;24h Wittstock Wittstock&quot; (Koepp) oder auf &quot;24h mit den Selbstmördern von Stammheim in der Black Box BRD&quot; (Veiel).</p>
<p>Aber <strong>Natürlich zahl&#8217; ich! </strong><em>Weil ich Vielfalt brauche. Weil ich freie und unabhängige Medien brauche.</em> (Die Schnappe kann ich auch nicht mehr sehn)</p>
<p>Aber was will man machen? Bei den &quot;Privaten&quot; sinkt das Niveau (<em>Ey, was? Nivea? Willzmisch vearschen?</em>) ja auch immer weiter, da muss man sich als öffentlich-rechtlicher Gebühren-Verbrenner ganz schön ranhalten.</p>
<p>Ihr kennt doch alle diese betroffen dreibblickenden Menschen aus dem Iran oder Bangla Desch, die mit Schnellheftern voller schlimmer Fotos von verstümmelten Kinder-Genitalien vor den Einkaufspassagen und Post-Filialen der Hauptstadt stehen und die Menschen hier über Grausamkeiten und Folter in ihrer Heimat aufklären wollen?</p>
<p>Ich stell&#8217; mir grade vor, wie <em>Oli Pocher</em> (ja, der kann sowas, der hat acht Jahre Wachturm gemacht) mit einem Schnellhefter voller Programm-Konzepte deutscher öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten vor dem UNO-Gebäude oder unter dem Eiffelturm steht, um die Menschen dort über Grausamkeiten und Folter in <strong>meiner</strong> Heimat aufzuklären.</p>
<p>Ich würde ihm einen Flyer abkaufen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>My Name is Arnold, J. A. K. Arnold</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[nur so]]></category>

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		<description><![CDATA[Coming soon:
The Attak Of The Bavarian Super-Spider

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Coming soon:</p>
<p><strong>The Attak Of The Bavarian Super-Spider</strong></p>
<p><a href="http://die-welt-zu-gast-bei-juergen.de/wp-content/uploads/2008/07/spider.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-131" title="spider" src="http://die-welt-zu-gast-bei-juergen.de/wp-content/uploads/2008/07/spider.jpg" alt="The Attack Of The Bavarian Super-Spider" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hallo Welt</title>
		<link>http://die-welt-zu-gast-bei-juergen.de/2006/07/03/hallo-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Jul 2006 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juergen</dc:creator>
				<category><![CDATA[nur so]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nun ist es also doch so gekommen&#8230; Ich habe mein eigenes kleines Internettagebuch.
Ich hoffe, Du erwartest jetzt nicht, daß ich hier jeden Tag etwas hineinschreibe, nein, so weit wird es nicht kommen, dazu bin ich auch viel zu faul. Ich werde jedoch versuchen, mich an dieser Stelle zu den Ursprüngen des Tagebuchschreibens im Allgemeinen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="entry">
<p>Nun ist es also doch so gekommen&#8230; Ich habe mein eigenes kleines Internettagebuch.</p>
<p>Ich hoffe, Du erwartest jetzt nicht, daß ich hier jeden Tag etwas hineinschreibe, nein, so weit wird es nicht kommen, dazu bin ich auch viel zu faul. Ich werde jedoch versuchen, mich an dieser Stelle zu den Ursprüngen des Tagebuchschreibens im Allgemeinen und zu denen des Internet-Tagebuch-Schreibens im Besonderen hinzuentwickeln.</p>
<p>Viel Spaß beim lesen,<br />
Der Juergen, der Arne, der Klein</p>
</div>
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